Ethical Fashion: Baby, It's Grey Outside

Baby its grey outside

Der goldene Herbst geht langsam aber sicher in die graue und kalte Jahreszeit über. Zeit, es sich an den Wochenenden auf dem Sofa gemütlich zu machen und bei einer Tasse Tee Serien zu schauen (was ist im Sommer eigentlich meine Ausrede hierfür?!). Meine derzeitigen Lieblingsserien sind übrigens die schwedisch-dänische Krimiserie „Die Brücke“ und das Beziehungsdrama „The Affair“. Mein zweiter Lieblingsort, wenn ich durchgekühlt nach Hause komme, ist eindeutig die Badewanne. Je nach Laune benutze ich Badesalze oder Schaumkugeln und verbringe die nasse Auszeit mit einem Buch. Und wenn es mich doch nach draußen zieht, dann entweder um den Kühlschrank aufzufüllen, zum nächste Café zu laufen oder ins Kino zu gehen. Mein Outfit hierfür sollte ein gemütlicher Alleskönner sein. Der Mix aus Grautönen ist wohl der aktuellen Wetterlage geschuldet. Und wie verbringt ihr die Spätherbsttage?

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Mein aktuelles Wohlfühlteil ist dieses Basic-Sweatshirt im Farbton Dark Heather, den ich mir bei Green Shirts aussuchen durfte. Der graue Pullover aus der Earth Positive-Kollektion von Continental Clothing hat durch das Carbon Trust-Zertfikat eine verbesserte Ökobilanz: Ein Earth Positive-T-Shirt spart circa 7 Kilogramm an CO2 gegenüber einem konventionell produzierten T-Shirt ein. Die Einhaltung sozialer Standards garantiert die International Labour Organization. Das Sweatshirt hat eine lockere Passform und einen längeren Schnitt. Ich trage es sowohl Zuhause (wie jetzt) oder im Büro, da es sich mit den passenden Accessoires ganz einfach aufwerten lässt. Wer es etwas aufregender mag, sollte sich die wunderschönen Printkollektionen von Green Shirts anschauen, die in Zusammenarbeit mit europäischen Künstlern entstehen. Und gute Nachrichten für alle männlichen Ökomode-Liebhaber: Green Shirts führt auch Männerdesigns.

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Das Design von Veja ist immer on point. Auch vom Tragekomfort her bin ich zufrieden mit den Sneakern. Meine Arcade Sable Bellini Anis trage ich immer noch total gerne, auch wenn das Berliner Schmuddelwetter nicht ganz spurlos an ihnen vorbeigezogen ist. Für graue Herbsttage wäre der Holiday Low Top B-Mesh in Silber/Grau/Weiß meine Erstwahl. Das Außenmaterial ist aus recycelten PET-Flaschen, pflanzlich gegerbten Leder und Naturkautschuk. Das Innenfutter besteht aus Bio-Baumwolle. Einziger Minuspunkt: Die Auswahl an veganen Sneakern ist bei Veja recht überschaubar. Wer lieber vegane Treter haben möchte, empfehle ich, bei avesu vorbeizuschauen.

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Karl Lagerfeld denkt, dass Jogginghosenträger die Kontrolle über ihr Leben verloren haben. Bei den meisten Modellen möchte ich ihm recht geben. Die gemütliche Hose aus GOTS-Bio-Baumwolle von Armedangels hingegen würde ich durchwinken. Hübsch gestylt kann man damit direkt vom Sofa zum Bäcker gehen. Diese und andere schöne Wohlfühlmodelle gibt es u.a. bei glore.

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Die graue Jacke von JAN ‚N JUNE aus GOTS-zertifiziertem Bio-Baumwoll-Fleece wurde in einem polnischen Familienbetrieb hergestellt. Der geradlinige Schnitt ermöglicht dem kuscheligen Jäckchen namens Jake durchaus auch einen eleganten Auftritt. Wenn es draußen zu kalt ist, kann Jake zudem unter dem Mantel getragen werden.

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Luxaa macht einfach die schönsten Accessoires. Seitdem ich das Label vor fast zwei Jahren zum ersten Mal auf der Fashion Week Berlin gesehen habe, bin ich großer Fan… und stolze Besitzerin einer Tyvek-Bluse und -Kette. Jede Kollektion ist bezaubernder als die letzte. Diesen Winter möchte ich mich in den weichen Loop-Schal aus der Skalar-Kollektion einhüllen (zum Kollektionskurzbericht geht es hier lang). Der Schal ist aus Bio-Baumwoll-Fleece und mit Bio-Batist gefüttert (beide Materialien sind GOTS-zertifiziert) und wurde in Deutschland gefertigt. Ein Traum in Grau!

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Tolle Kopfbedeckung gibt es auch in diesem Winter wieder bei Zebratod, so dass selbst ich geneigt bin, eine Mütze aufzusetzen. Auf meinen Kopf kommt nämlich eigentlich nichts außer Stirnband und Fahrradhelm. Bei Zebratod werden die grobmaschigen Modelle in liebervoller Handarbeit in Deutschland hergestellt, die maschinell gefertigten Stücke in kleinen Strickereien in Deutschland und Polen.

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