Nachhaltige Mode: Kate Fletcher und 'the craft of use'

Paradox designed by Anu Corin: Jacke aus weggeworfenen Kassenzetteln. Corin beschäftigt sich in ihrer Kollektion mit folgendem Paradox: Wenn Mode auf Konsum und Wandel basiert, wie kann sie dann nachhaltig sein? Copright: Nina Lorenzen
Paradox designed by Anu Corin: Jacke aus weggeworfenen Kassenzetteln.

Seit über 15 Jahren setzt sich die britische Designaktivistin Kate Fletcher für Nachhaltigkeit in der Mode ein. In der Branche gilt sie für viele als eine der maßgeblichen Mitbegründerinnen der Slow Fashion-Bewegung. Diese Woche sprach Fletcher an der finnischen Aalto Universität in Helsinki über Nachhaltigkeit in der Modeindustrie und appellierte an Designer und Konsumenten.

Nachhaltigkeit folgt keiner einfach abzuarbeitenden Checkliste, so Fletcher. Nachhaltigkeit sei kein bestimmtes Material oder Verarbeitungsverfahren, sondern beginne mit der Beziehung zwischen Mensch und Umwelt. Genauer gesagt mit unserer Wahrnehmung dessen, was uns umgibt. „Nachhaltige Mode: Kate Fletcher und 'the craft of use'“ weiterlesen

Jessica Alba: The Honest Company

Jessica Alba: The Honest Company

Jessica Alba, eigentlich bekannt als Schauspielerin in Dark Angel, Sin City und Fantastic Four (und für ihr Stilgespür), hat ein Buch geschrieben: The Honest Life: Living Naturally and True to You. Zugegeben habe ich mich anfangs nicht sonderlich für das Buch interessiert, da Alba ja nicht die erste Schauspielerin wäre, die über Nacht zur Autorin herangereift ist. Aber Jessica Albas Pressemensch hat gute Arbeit geleistet und sie fleißig in Talkshows platziert. Und so erfuhr ich, dass hinter dem Buch doch etwas mehr steckte… „Jessica Alba: The Honest Company“ weiterlesen

Vegan for Fun: Attila Hildmann kocht vegan

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Zugebenermaßen bin ich auf den Attila-Hildmann-Zug etwas spät aufgesprungen, ja fast von ihm überrollt worden. Mit einer Freundin unterhielt ich mich über vegane Ernährung und hatte die Idee, einen einmonatigen Vegan-Trial zu machen. Also begann ich mit meinen Recherchen und stolperte unwillkürlich über Attila Hildmann, eigentlich Physikstudent in Berlin, aber mittlerweile etablierter Natural Foods Chef, wie es die Amerikaner gerne nennen. Seine ersten Bücher brachte Hildmann noch ohne Verlag auf den Markt, mittlerweile ist der Becker Joest Volk Verlag auf ihn aufmerksam geworden und veröffentlichte mitunter Vegan for Fit und Vegan for Fun. Die Titel lassen es schon erkennen: Hier macht Vegan-Sein nicht nur gesund, sondern auch noch – Gott verbitte – Spaß. Einen kurzen „Blick ins Buch“ auf meiner Hassliebe amazon und schon war das Ding im Warenkorb. Ich war glücklich und irgendwie etwas stolz auf mich – mein erstes veganes Kochbuch! Mit geschwellter Brust e-mailte ich meiner vegetarisch-veganen Komplizin von meinem Kauf, worauf sie antwortete: „Attila oder La Veganista?“ Enttäuscht musste ich mir eingestehen, dem veganen Trend wohl doch etwas hinterher zu hinken. „Vegan for Fun: Attila Hildmann kocht vegan“ weiterlesen

Fashion Post-it: eine zweite Chance

Ich wohne zwar bereits seit über einem Jahr in meiner Wohnung, aber ein paar Umzugskartons stehen immer noch unausgepackt in der Ecke. Ich weiß, schlechtes Feng-Shui. Vor ein paar Monaten habe ich einen Blick in einen Karton mit der Aufschrift „Taschen“ geworfen. Dort in der Tiefe der Kiste lagen sie: ehemalige Weggefährten, mit den einen hielt ich es länger aus als mit anderen. Ich fing an zu zählen. Über 20. Und an manche hatte ich so gut wie keine Erinnerungen mehr. Mit dir war ich mal Essen, mit dir im Kino und dich fand ich echt niedlich, aber wir passten dann doch nicht zueinander. Und unter all den Verflossenen, blitzte dann doch noch eine große alte Liebe hervor: Eine knallbunte nuda-Umhängetasche, Modell t4 Rosamunde made in Switzerland, die ich vor mehr als 11 Jahren geschenkt bekam. Nach einem intensiven Tragejahr sind wir lange Zeit getrennte Wege gegangen. Aber jetzt fühlt es sich wieder richtig an. Ich glaube, ich gebe ihr eine zweite Chance.