Fashion Revolution Day: Wer hat deine Kleidung gemacht?

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Der April ist ein wichtiger Monat in der Mode- und Textilindustrie: Vor knapp einem Jahr mussten 1133 ArbeiterInnen sterben, als das marode achtstöckige Fabrikgebäude Rana Plaza bei Dhaka, Bangladesch, innerhalb von 90 Sekunden in sich zusammenfiel. Mehr als 2500 Menschen wurden schwer verletzt. Sie alle produzierten Kleidung für große Modeketten, darunter Primark, H&M, Mango und Gap. Und für uns. Zum Gedenken der Opfer findet am 24. April der erste Fashion Revolution Day zu dem Thema „Who Made Your Clothes?“ (zu Deutsch: Wer hat deine Kleidung gemacht?) statt. Auch wir als Verbraucher können Teil der Revolution sein. „Fashion Revolution Day: Wer hat deine Kleidung gemacht?“ weiterlesen

April: pinke & grüne Lieblinge

pinke & grüne Lieblinge April

Auch wenn uns die Sommerzeit eine Stunde kostbaren Schlaf genommen hat, möchte ich beschwingt in den Frühling starten. Die folgenden pinken & grünen Lieblinge werden mich durch den April begleiten und hoffentlich für etwas Klarheit, Frische und Ordnung sorgen.
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Accessoires aus Holz: Time For Wood

Copyright Time For Wood

Bei Time For Wood ist der Name Programm: Das niederländische Label setzt auf den nachhaltigen Rohstoff Holz. Die Produktpalette umfasst Accessoires, wie Sonnenbrillen, Manschettenknöpfe, Uhren, Kopfhörer, Portemonnaies sowie Hüllen für das Samsung Smartphone, iPhone und iPad. Nach den Niederlanden, Belgien und Frankreich, ist es nun an der Zeit, den deutschen Markt für Holz zu begeistern. „Accessoires aus Holz: Time For Wood“ weiterlesen

H&M Exclusive Conscious Collection: von Fast Fashion und Fast Blogging

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H&M bringt eine neue „Conscious Exclusive Collection“ auf den Markt. Ab dem 10. April ist es endlich soweit. In über 150 ausgewählten Stores erhältlich und online zu kaufen. Alles aus nachhaltigeren Stoffen. Diese Informationsstücke lassen sich seit letzter Woche auf unzähligen Modeblogs nachlesen. Nicht mehr und nicht weniger. „H&M Exclusive Conscious Collection: von Fast Fashion und Fast Blogging“ weiterlesen

Zurück zu den Wurzeln: Rhabarberleder von deepmello

Clothes by deepmello, collage by pink & green

Der grüne Modemarkt bietet inzwischen viele Alternativen zu Lederprodukten an. So entwirft das Berliner Modelabel Umasan ausschließlich vegane Kleidung, bei John W. Shoes gibt es Schuhe aus PET Flaschen, Hanf, Leinen und Baumwolle und Oat Shoes aus den Niederlanden macht mit biologisch abbaubaren Sneakern auf sich aufmerksam. Die britische Modedesignerin Stella McCartney vertritt schon lange die Ansicht, dass Leder ein altmodisches Luxusgut der Modeindustrie sei. Denn die konventionelle Lederverarbeitung ist unter vielen Gesichtspunkten kritisch zu betrachten: Neben der Züchtung von Tieren speziell für die Lederproduktion, verstecken sich im konventionell gegerbten Leder krebserregende und allergieauslösende Stoffe in Form von Schwermetallen und Chrom. Ein nachhaltiger Lifestyle verlangt nach innovativen Alternativen zur umwelt- und gesundheitsschädlichen Ledergerbung in der Textil- und Modeindustrie. Immer mehr Labels setzen deshalb auf vegetabil gegerbtes Leder. So auch das junge Modelabel deepmello, das mit einem eigens entwickelten pflanzlichen Gerbeverfahren auf Rhabarberleder setzt. „Zurück zu den Wurzeln: Rhabarberleder von deepmello“ weiterlesen

Für faire Mode: Fair Wear Foundation

FWF: Safe and healthy working conditions

Die Herstellungskette eines Kleidungsstücks zurück zu verfolgen ist äußerst komplex, für den Käufer oft schier unmöglich. Kürzlich habe ich hier über die transparente Produktionskette in den Fabriken der Handelsfirma Remei AG berichtet – eine Ausnahme. Viele Marken in der Textil- und Bekleidungsindustrie lassen nämlich nicht in eigenen Fabriken produzieren und verfügen oft über eine mehrere Kontinente umfassende Zulieferkette. Zumeist arbeiten unzählige Marken unter einem Dach und mehrere Arbeiter sind an der Herstellung eines Kleidungsstücks beteiligt. Der Fabrikeinsturz am Rana Plaza vor knapp einem Jahr ist ein trauriges Beispiel dafür, wie undurchsichtig es in der Textilproduktion zugehen kann. Wer ist für die Arbeiter verantwortlich, wenn diese morgens T-Shirts für Gap anfertigen und abends Knöpfe für Primark annähen? Die Folge sind ausbleibende Schadensersatzzahlungen und nicht rechtsverbindliche Absichtserklärungen von Seiten der Marken. Für eine bessere Zusammenarbeit zwischen Marken und Fabriken setzt sich die Fair Wear Foundation (FWF) ein. Als gemeinnützige Organisation, die von Unternehmensverbänden, Gewerkschaften und Nichtregierungsorganisationen geführt wird, berät sie seit 1999 Unternehmen in ihrer Verbesserung von Arbeitsstandards.  „Für faire Mode: Fair Wear Foundation“ weiterlesen

Fashion Post-it: in bester Gesellschaft

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Klassischer Gold- oder Silberschmuck ist nicht wirklich mein Ding. Ich mag es bunt und auffällig. Und davon bitte recht viel. Alles geht. Leandra Medine von The Man Repeller bezeichnet diesen Zustand übrigens als ‚arm party‘. Ein wilder Mix aus möglichst vielen Armbändern. Auf Instagram löste sie damit eine wahre ‚arm party‘-Massenhysterie aus (#armparty). Komisch eigentlich, dass Wolfgang Petry mit seiner Armdekoration damals keine Fashionistas begeistern konnte… „Fashion Post-it: in bester Gesellschaft“ weiterlesen

März: pinke & grüne Lieblinge

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Der Frühling kündigt sich an. Der Krokus im Innenhof fängt bereits an zu sprießen, die Vögel zwitschern um die Wette und der dicke Wintermantel ist schon wieder im Kleidersack verstaut. Im März freue ich mich auf Fahrradtouren und die Leipziger Buchmesse. Dort trifft sich vom 13. bis zum 16. März die Buch- und Medienbranche, um die Neuheiten des Frühjahrsprogramms vorzustellen und die Buch-Highlights des vergangenen Jahres auszuzeichnen. Rund um die Publikumsmesse findet das Lesefest „Leipzig liest“ mit über 3000 Autoren an über 400 Leseorten statt. In den pinken & grünen Lieblingen des Monats seht ihr, was mich auf meinem Drahtesel und nach Leipzig begleiten wird. „März: pinke & grüne Lieblinge“ weiterlesen

Nachhaltiger Schmuck: 5 labels to watch

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Die Auswahl an fair und nachhaltig produzierter Kleidung ist mittlerweile recht groß und vielfältig, wie die grünen Modemessen zeigen. Doch wie sieht es eigentlich mit Schmuck aus? Denn genau wie bei Kleidung, möchte ich auch giftfreien, fair und – wenn möglich – lokal produzierten Schmuck tragen. Bei der konventionellen Edelmetallgewinnung ist leider immer noch der Einsatz hochgiftiger Chemikalien üblich, wie Quecksilber und Cyanide, die Land und Wasser verseuchen und für Arbeiter und Träger gesundheitsschädigend sind. Orientierungshilfe bei der Suche nach sozial verantwortlich und umweltschonend hergestellten Schmuck bieten Zertifikate, etwa von Fairtrade International (FLO), Alliance for Responsible Mining (ARM) und Initiative Fair Trade in Gems and Jewelry, ein Besuch im Weltladen oder beim Goldschmied.

pink & green hat sich für euch auf dem grünen Schmuckmarkt umgeschaut und eine erste Auswahl nachhaltiger Schmucklabels zusammengestellt: von preiswert bis luxuriös, von Upcycling bis Goldschmiedekunst. „Nachhaltiger Schmuck: 5 labels to watch“ weiterlesen

Katariina Guthwert: And the medal of general valour goes to….everyone!

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Schauspieler bekommen Oscars, Sänger Grammys, Schriftsteller den Man Booker Prize, besondere Leistungen in Politik, Kultur und Wirtschaft werden mit dem Bundesverdienstkreuz aufgezeichnet. Und was ist mit den alltäglichen Leistungen, die wir, die nicht tagein, tagaus in aller Öffentlichkeit gelobt werden, vollbringen? Die (modische) Lösung kommt aus Finnland. „Katariina Guthwert: And the medal of general valour goes to….everyone!“ weiterlesen